Coaching als professionelle Unterstützung

Man könnte sich ja leicht fragen, ob man denn heute zwingend seinen Coach, seinen Psychologen oder noch schlimmer, seinen Psychiater haben muss, um gesellschaftsfähig zu sein. Nein, muss man ganz sicher nicht - "This is not America!"

Über lange Strecken, kommen Führungskräfte und MitarbeiterInnen auch ganz gut ohne aus - und das ist auch völlig in Ordnung so. Genau wie man sein Wohnambiente ohne irgendwelche Inneneinrichter gestalten kann, wie man seine Haare selbst schneiden könnte und sein Auto selbst pflegen, warten oder gar reparieren kann, kann man sich auch in psychologischen und organisatorischen Fragestellungen selbst helfen oder sich professionelle Unterstützung holen. 

 

Manchmal ist es jedoch äußerst hilfreich eine professionelle Gesprächspartnerin an der eigenen Seite zu wissen, die Fragen stellt und zum nochmal Nachdenken/-fühlen anregt, eigenes Verhalten spiegeln kann, die dabei hilft zielorientiert zu bleiben, die für mehr Klarheit sorgen kann,  die ermutigt, tröstet und nachbereitet, provoziert und herausfordert, die Blockaden lösen kann und über Hürden hinweg hilft, die zuversichtlich ist - wenn man grad mal verzagt ist, die aus der Distanz eine andere Beobachtungsgabe haben kann, die beim Lösungen finden unterstützen kann, .....

 

Und manchmal tut ein Coaching auch einfach gut. Jemanden zu haben, mit der man eigene Entscheidungen und Verhaltensweisen nochmal reflektieren kann, die Zeugin der eigenen Weiterentwicklung ist, die strukturiert dranbleibt und zum Weitermachen ermutigt.